+41 79 583 22 30         info@mongoleitravel.ch         Office Location 
Dienstag, 29 November 2016 12:49

„Das Leben ist jetzt“

Amélie Schenk im Gespräch
„Das Leben ist jetzt“

Amélie Schenk (Mitte) lebt die Hälfte des Jahres mit den Nomaden in der Mongolei. mongolei

Foto: Privat

Amélie Schenk (Mitte) lebt die Hälfte des Jahres mit den Nomaden in der Mongolei.

26.11.2016 ALFTER. Amélie Schenk ist Ethnologin und lebt die Hälfte des Jahres in der Mongolei, wo sie das Leben der Nomaden und den Schamanismus erforscht. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Faszination für das ferne Land.

Schon vor mehr als 25 Jahren bereisten Sie zum ersten Mal die Mongolei und sind seitdem regelmäßig dort. Lässt sich erklären, warum?

Amélie Schenk: Schon in der Kindheit haben mich Bücher von Fritz Mühlenweg und Sven Hedin inspiriert. Die Karamelkarawanen, die Weite, Nomaden und das einfache Leben haben mich immer schon fasziniert. Das wollte ich erforschen.

Und das hat dazu geführt, dass Sie Ethnologie studiert haben?

Schenk: Ach, das war erst viel später. Man fängt ja mit was ganz Solidem an. Architektur, Germanistik, Romanistik. Die Ethnologie ist ja etwas, was man eigentlich gar nicht studieren kann. Das muss man liebhaben. So was lernt man an der Universität nicht. Das muss man erleben.

Was kann man in der Mongolei erleben?

Schenk: Das einfache Leben. Wie lebt es sich in einer Jurte aus Filz, auf vielleicht zwanzig Quadratmetern? Wie ist die Haltung zur Welt? Das hat mich schon immer interessiert.

Und, wie ist die Haltung der Nomaden zur Welt?

Schenk: Zwischen „mir“ und „dir“ gibt es keinen Unterschied. Ich bin die Welt und die Welt bin ich. Und dieses Leben darf nicht untergehen. Man lebt mit dem, was man hat und benutzt es. Das Leben ist einfach. Es ist sparsam. Wenn das Kleid nicht mehr getragen werden kann, wird daraus eine Decke für das Vieh. Alles wird bis zum Ende aufgebraucht. Die Mongolei liegt weit ab von allem. Schon damals weit weg vom Warenverkehr der Seidenstraße. Nichts wird vergeudet. Dann – auch das ist eine Haltung – das Leben ist jetzt. Heute wird gelebt. Alles wird jetzt, schnell und intensiv gemacht.

Welche Rolle spielt dabei die Zeit im Leben der Mongolen?

Schenk: Man lebt nicht mit der Uhr. Man lebt in der Urzeit. Von Sonnenaufgang bis -untergang. Man verabredet sich zum Beispiel mit „Nach dem Sonnenaufgang am Eingang der Schlucht“. Die Nomaden sagen, „Als der Himmel uns die Zeit geschaffen hat, hat er uns unendlich viel davon geschenkt“. Und doch ist mit der Zeit auch die Endlichkeit gemeint. Es wird schnell gestorben. Der Tod ist immer Teil des Lebens. Es gibt immer noch Menschen dort, die erkennen, wann ihre Zeit gekommen ist. Man sagt „Ein Jahr 60“ ist genug. Wenn man die 60 erreicht hat, kann man auch gehen. Und es gibt Menschen, die in der Lage sind, von innen heraus ihr Leben einzustellen. Es heißt, wenn man sich selber nicht mehr das Wasser holen kann, ist es die Zeit zu gehen.

Können Sie sich erklären, was die Faszination der Mongolei in unseren Breitengraden ausmacht?

Schenk: Da ist eine Wildnis, eine große Natur, die alles so magisch erscheinen lässt. Die Menschen und die Herden, die in großer Freiheit in der Steppe leben. All das übt Faszination aus. Aber diese Freiheit ist auch teuer. Sie kostet Menschen- und Tierleben. Die Natur kann sehr feindlich und sehr gewalttätig sein. Und das ist die große Herausforderung, die man dort spürt und erleben kann. Wie eine große Aufregung, die aber gleichzeitig auch wunderbar ist. Diese Erfahrung und Begeisterung möchte ich auch durch meine Veranstaltungen lebendig vermitteln.

Möchten Sie die Menschen damit animieren, die Mongolei zu bereisen, oder eher die Lebensweise der Nomaden zu verinnerlichen?

Schenk: Wir hinken ja immer unseren Möglichkeiten hinterher. Alle reden immer von der einen Welt. Die Leute reisen nach Indien, aber waren sie wirklich da? Wir kommen ja nie wirklich an. Es sieht ja immer alles gleich aus. Für die Eigenarten eines Landes braucht man sehr viel Zeit. Und eine kritische Sicht. Je weiter ein Land entfernt ist, umso romantischer ist meine eigene Ausgangsposition. Es gibt Menschen, die sind gereist und kommen trotzdem romantisch zurück. Sie werden nicht ernüchtert durch die Realität. Mir geht es um die Vermittlung des einfachen Lebens.

Gibt es etwas, was Sie in den letzten 25 Jahren in der Mongolei noch nicht erleben und verstehen konnten?

Schenk: Für mich ist es immer die Frage, wie weit komme ich wirklich in die Kultur hinein. Und wie verstehe ich sie. Da habe ich die besondere Haltung „Forschen heißt, Schüler sein“. Mitmachen. Hineingehen in diese Welt, aber auch wieder hinausgehen. In der Mongolei empfinde ich es als etwas ganz Besonderes, dass man sagt „Musik ist das Leben“ und „Leben ist Musik“. Ich möchte an den Ursprung der Musik kommen, an die Klänge und Stimmen, die eine ganz besondere Bedeutung in dem Nomadenleben haben. Wie rufe ich die Tiere, wie locke ich den Wolf an, wie singe ich mit dem Kamel, wie beschwöre ich mit meinem Gesang die Tiere? Hinzu kommt der Kehlkopfgesang, der die Menschen tief in ihrem Inneren berührt. Das ist in der Ethnologie alles noch nicht erforscht. Dazu braucht es Musikethnologie und Klangforscher. Das interessiert mich sehr.

Was können wir von den Mongolen lernen?

Schenk: Das Wunderbare ist die Besitzlosigkeit. Die Einfachheit. Vom Feuer, das in der Jurte brennt, bis zu dem kleinen Raum, den man hat, in dem man nichts anhäufen kann, weil es gar keinen Platz gibt. Das führt zu dem großen Erfindungsreichtum der Mongolen. Denken sie nur an die Eroberungszüge von Dschingis Khan. Die hatten nie etwas dabei. Haben alles unterwegs gebastelt. Sie hatten auch keine Feldküche. Trockenfleisch kam in heißes Wasser und die Instantbrühe war erfunden. Genauso ihr Trockenquark, der sich jahrelang halten kann.

Wie muss man sich mit dieser Verehrung des einfachen Lebens Ihr Leben und Wohnen in Deutschland vorstellen?

Schenk: Einfach. Ich mache mir jeden Tag mein Feuer. Ich habe schon immer in einem alten Haus gelebt. Mit nur einem Wasserhahn im ganzen Haus (Amélie Schenk wohnt in der Nähe von Konstanz am Bodensee).

Könnten Sie sich vorstellen, eines Tages ganz in die Mongolei zu ziehen?

Schenk: (lacht)Das weiß ich nicht. Ich fahre jetzt erst mal im Februar wieder hin, um an meinem neuen Buch zu arbeiten.

Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/alfter/%E2%80%9EDas-Leben-ist-jetzt%E2%80%9C-article3414207.html

Freigegeben in Mongolei News

„Inspiration Mongolei“ bringt neue Arbeiten hervor

Das Sommerhausatelier des Künstlerpaares Susanne und Richard Allgaier war am Wochenende gut besucht


Stich für Stich entstand die mongolische Steppe auf Leinen: Susanne und Richard W. Allgaier (rechts) mit dem Maler Michael Engelhardt vor dem textilen Objekt „Vaterland“.

 

 

Stich für Stich entstand die mongolische Steppe auf Leinen: Susanne und Richard W. Allgaier (rechts) mit dem Maler Michael Engelhardt vor dem textilen Objekt „Vaterland“. Sabine Ziegler

Bad Waldsee sz Wenn Susanne und Richard Allgaier zwei Mal im Jahr ihr Sommerhausatelier öffnen, dann ist reger Betrieb garantiert auf dem naturnahen Gelände des Waldseer Künstlerpaares. Am Wochenende präsentierten die beiden neue Werke zum Thema „Inspiration Mongolei“. Zahlreiche Kunstinteressierte, Weggefährten und Freunde ließen sich dabei inspirieren von Reiseaquarellen, Objekten und Arbeiten auf Leinen.

Im „ArtHaus“, wo Susanne Allgaier hoch über der Wolfegger Straße ihre schönen Atelierräume hat, verharren die Besucher vor einer Trilogie mit dem Namen „Vaterland“: Auf grobem, alten Leinen hat die Künstlerin die Umrisse der mongolischen Steppe aufgestickt. Stich für Stich, als sie am Bett ihres Vaters wachte und ihre Gedanken abschweiften in ein fremdes, weites Land, das Richard Allgaier zu diesem Zeitpunkt mit einer neunköpfigen Gruppe bereiste. Sie selbst konnte die geplante Kunstreise im Juni aufgrund des familiären Krankheitsfalles nicht antreten.

Also befasste sie sich aus der Ferne mit der Mongolei und verarbeitete ihr zerrissenes Flugticket in einem Textilobjekt, das schemenhaft die mongolische Hauptstadt andeutet. In Ulan Bator gibt es viele kleine Stickereien, die für große Modelabels tätig sind und expressive Textilien herstellen. Vor diesem Hintergrund hat Susanne Allgaier mit ihren Arbeiten auf alten Stoffen künstlerisch einen Bezug hergestellt zu diesem Land, das sie nicht bereisen konnte – zumindest nicht in diesem Jahr.

Während sie also daheim die Nadel führte, weilte der Gatte ein paar Tausend Kilometer entfernt im Osten. Hier boten sich dem weltgewandten Maler Richard Allgaier neue, interessante Motive, die er direkt vor Ort in seinen Reiseaquarellen künstlerisch umsetzte. Sei’s die unendliche Weite der mongolischen Steppe oder das bunte Leben in der Millionenstadt Ulan Bator: Wer seine Fotografien und gerahmten Bilder im warm beheizten Atelier betrachtet, der bekommt eine Vorstellung davon, wie das Leben in der Mongolei beschaffen sein muss. „Die Weite der Landschaft ist ungeheuerlich und die Gastfreundschaft der Einheimischen unglaublich“, erzählt der Künstler.

Begleitet wurde die deutsche Reisegruppe von fünf Mongolen, die den alten russischen Transporter lenkten und unterwegs für warme Mahlzeiten sorgten. Ausgehend von Ulan Bator legten sie auf ihrer Rundreise mehrere tausend Kilometer zurück – teilweise auf dem Rücken von Pferden, was auf schmalen Pfaden sehr anstrengend gewesen sein muss, wie Allgaier berichtet. Weil die Temperaturen teilweise an die Null-Grad-Grenze heranreichten, waren die Fremden auch immer wieder dankbar für die Aufnahme in den gut isolierten Wohnzelten („Jurten“) der Nomaden.

Mit Michael Engelhardt aus Erlangen zeigte am Wochenende ein weiteres Mitglied der Reisegruppe seine Zeichnungen im Atelier Allgaier. Auch er war angetan von den visuellen Eindrücken in der Mongolei. Der Maler vertritt den phantastischen Realismus und war Meisterschüler Professor Hausners an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Am Samstagmorgen hatte sich die ganze Mongolei-Truppe getroffen, Fotobücher durchgeblättert und gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht.

Richard Allgaier bietet regelmäßig Kunst- und Malreisen in exotische Länder an, die künstlerisch ambitionierten Menschen neue Impressionen und Motive bieten. Eines seiner nächsten Ziele wird voraussichtlich der Iran sein, der mit einer jahrtausendealten Hochkultur aufwartet.

Im Nachgang zum Kulturprojekt „Chaiselongue“ im Waldseer Bahnhof hat das Künstlerpaar Allgaier aktuell zwei große Kalender für 2017 mit Fotografien ihrer Ausstellung herausgegeben zum Preis von jeweils 20 Euro. Weitere Infos unter

www.allgaierart.de

Quelle: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Inspiration-Mongolei-bringt-neue-Arbeiten-hervor-_arid,10549896_toid,86.html 

Freigegeben in Mongolei News
Montag, 14 Dezember 2015 17:51

Auf den Spuren der Nomaden

Auf den Spuren der Nomaden

Gauting Bosco, Konzert Vielklang

Gauting Bosco, Konzert VielklangBild vergrößern Klangzauberer am Werk: Das Quartett "Sedaa" bei seinem Auftritt im Kulturzentrum Bosco. (Foto: Georgine Treybal)

Das Ensemble "Sedaa" beschwört im Gautinger Bosco mit Pferdekopf- und Bassgeige, Hackbrett und uralten Gesangstechniken die Weite der Musik zwischen Orient und Mongolei

Von Reinhard Palmer, Gauting
Das Ensemble besteht gleichsam aus drei Anteilen Steppe und einem Anteil Wüste. Und das ist insofern relevant, als dies zusammen eine große Weite ergibt, die diese Musik in für unsere Ohren exotischen Klängen vermittelt. Das Verlorensein darin ist in der Melancholie und einer gewissen Monotonie deutlich spürbar. Was drei Mongolen und ein Perser auf der Bühne des Gautinger Bosco da kreierten, war aber auch sinnenfreudig und von tiefer Empfindung.

"Sedaa", so der Name der vielfach preisgekrönten Formation, bedeutet auf Persisch "Stimme". Dies bezieht sich wohl nicht nur auf die Gesangsstimmen, die zweifelsohne im Vordergrund standen, sondern auch auf die Instrumente. In erster Linie war es die mongolische Pferdekopfgeige, gespielt von Nasaa Nasanjargal, die emotional zu singen vermochte. Ebenso die mongolische Bassgeige von Naraa Naranbaatar, die wie die Pferdekopfgeige mit nur zwei Pferdehaar-Saiten auskommt und genauso mikrotonal gestrichen wird. Das mongolische Hackbrett spielte in den Händen von Ganzorig Davaakhuu eine Doppelrolle. Oft beschränkte sich sein Einsatz auf rhythmische Begleitfiguren, konnte aber auch rasant-virtuos aufdrehen oder im Tremolo weitschweifende Melodien singen. Der Iraner Omid Bahadori war vor allem für die weltmusikalische Vielfalt zuständig. Mit Gitarre und diversen Perkussionsinstrumenten wie Cajón - bekannt vor allem aus dem Flamenco -, Rahmentrommel, afrikanischer Djembé, pakistanischer Trommel, Becken, Triangel et cetera sorgte er für eine klangliche Öffnung des musikalischen Spektrums.

Die prägende Besonderheit des Ensembles Sedaa liegt in den uralten traditionellen Gesangstechniken, die dem Klang eine entrückte Charakteristik verleihen. Vor allem dem Kehlgesang, der mit seiner metalischen Eindringlichkeit die Grundlage bot. Für die reiche Klangfarbigkeit sorgten Ober- und Untertongesang. Während letzterer mit seiner extrem tiefen Lage bis in die Eingeweide geht, entwickelten die zart flötenden Obertöne eine schwebende Leichtigkeit, die den Gesamtausdruck wieder ausbalancierte und zu einem sich dynamisch formenden Klangraum erweiterte. Auch wenn sich dieser sonor tönende Körper im Detail reichhaltig veränderte, geschah dies stets innerhalb dieser homogenen, magischen Charakteristik.

Die humorvollen Ansagen halfen über das Sprach-Dilemma hinweg. Gelegentlich ging es in den Nomaden-Gesängen auch um Liebe, vor allem aber um Pferde und ums Kamel. Dass in der Musik der Mongolei das Pferd (genauso wie in den Wüstenstaaten vor allem das Kamel) eine herausragende Rolle spielt, war nicht zu überhören. Nicht nur, wenn Nasanjargal an der Pferdekopfgeige das Pferdewiehern überzeugend nachahmte. Immer wieder verfiel der Rhythmus ins Galoppieren, bestimmte aber auch in der trabenden Einförmigkeit die Monotonie vieler Lieder. Ihr gesanglicher Duktus ist eindeutig erzählerisch, weniger auf Melodien bedacht. Und doch wurde es niemals eintönig oder gar langweilig. Jeder Ton fesselte mit seinem Klangzauber und packte mit seinem dahintreibenden Groove.

Die weltmusikalische Erweiterung brachte aber auch andere Klangerlebnisse ins Spiel. Etwa mit einer persischen Ballade, deren Harmonik in Bahadoris Gitarrenspiel deutlich im Flamenco verwurzelt war. Es waren vor allem die persischen Lieder, die melodischere Gesänge anboten. Die auffallende Gemeinsamkeit: In der Musik fehlte, was wir als Heiterkeit empfinden. Sie ist in der Musik Vorder- und Zentralasiens offenbar in eine andere Atmosphäre gehüllt. Das Publikum zeigte sich dennoch vergnügt, vor allem aber fasziniert und begeistert. Lang anhaltender Applaus und drei Zugaben.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/nachbericht-auf-den-spuren-der-nomaden-1.2781307

Freigegeben in Mongolei News
Dienstag, 09 Juni 2015 21:10

Klöster, Meditation & spirituelle Orte

Klöster, Meditation & spirituelle Orte

Diese Tour vermittelt auf eine innige Weise die Lebenswelt der Nomaden und führt zu religiösen, spirituellen Orten in der Mongolei. Es besteht die Gelegenheit die Tagesabläufe der Araten (mongolische Viehzüchter) zu erleben. Man hat die Möglichkeit in einen völlig veränderten Lebensrhythmus einzutreten. Bereits vor der Reise sollte man sich innerlich darauf einstellen. Die Reise ist so angelegt, dass die einzelnen Stationen in der Nähe buddhistischer Klöster sind. 

Einleitung

buddhismus mongolei reiseDiese Tour vermittelt auf eine innige Weise die Lebenswelt der Nomaden und führt zu religiösen, spirituellen Orten in der Mongolei.

Es besteht die Gelegenheit die Tagesabläufe der Araten (mongolische Viehzüchter) zu erleben. Man hat die Möglichkeit in einen völlig veränderten Lebensrhythmus einzutreten. Bereits vor der Reise sollte man sich innerlich darauf einstellen.

Die Reise ist so angelegt, dass die einzelnen Stationen in der Nähe buddhistischer Klöster sind. Damit gibt es auch ausreichende Möglichkeiten, um diese Klöster zu besuchen und an den täglichen Zeremonien teilzunehmen. Landschaft, Mensch und Religion bieten die besten Voraussetzungen zur persönlichen, inneren Einkehr.

Die längeren Aufenthalte in der Nähe der Klöster lassen viel Zeit für Meditationen. Man lernt aber auch mit bestimmten Entbehrungen zu leben. Diese beeinflussen aber in keiner Weise den Erlebnisgehalt negativ. Die Entbehrungen machen immer wieder darauf aufmerksam, in welchem Überfluss wir leben.

Diese Tour wird mit einem zusätzlichen Besuch des Klosters Chamar in der Ostgobi ergänzt. Das Kloster Chamar ist ein bedeutender Ort in der mongolischen Geschichte und er birgt noch viele Geheimnisse.

buddhismus mongolei reise mongoleireise
Freigegeben in Meditation & Religion
Dienstag, 09 Juni 2015 21:05

Klöster, Meditation & Nomaden

Klöster, Meditation & Nomaden

In mehreren Etappen führt die Reise an verschiedene religiöse Orte in der Zentralmongolei. Es sind überwiegend Klöster mit alter Tradition, in denen das buddhistische Leben neu erwacht ist. Die Übernachtungen außerhalb von Ulan Bator erfolgen hauptsächlich in Privatjurten. Diese befinden sich in der Nähe der Klöster. Da man mehrere Tage an einem Standort verweilt, ergeben sich gute Gelegenheiten, um an den täglichen Zeremonien der Klöster teilzunehmen. Durch die Übernachtung in den Privatjurten entsteht ein guter Kontakt zu den Nomaden, und man lernt ihren Tagesablauf kennen. Die Verweilzeit an den verschiedenen Stationen gibt immer wieder Gelegenheit zur Meditation, zum Wandern oder auch zum Reiten. Zusätzlich ist der Besuch des Ögii Sees, des Chustai- und Gorchi- Tereldsh-Nationalparks vorgesehen. 

Einleitung

kloster mongolei reise buddhismusDiese Tour vermittelt auf eine innige Weise die Lebenswelt der Nomaden und führt zu religiösen, spirituellen Orten in der Mongolei.

Es besteht die Gelegenheit, die Tagesabläufe der Araten (mongolische Viehzüchter) zu erleben. Man hat die Möglichkeit in einen völlig veränderten Lebensrhythmus einzutreten. Bereits vor der Reise sollte man sich innerlich darauf einstellen.

Die Mongolei Reise ist so angelegt, dass die einzelnen Stationen in der Nähe buddhistischer Klöster sind. Damit gibt es auch ausreichende Möglichkeiten, um diese Klöster zu besuchen und an den täglichen Zeremonien teilzunehmen.

Landschaft, Mensch und Religion bieten die besten Voraussetzungen zur persönlichen, inneren Einkehr. Man lernt auch mit bestimmten Entbehrungen zu leben. Diese beeinflussen aber in keiner Weise den Erlebnisgehalt negativ. Die Entbehrungen machen aber immer wieder darauf aufmerksam, in welchem Überfluss wir leben.

In mehreren Etappen führt die Reise an verschiedene religiöse Orte in der Zentralmongolei. Es sind überwiegend Klöster mit alter Tradition, in denen das buddhistische Leben neu erwacht ist.

Die Übernachtungen außerhalb von Ulan Bator erfolgen hauptsächlich in Privatjurten. Diese befinden sich in der Nähe der Klöster. Da man mehrere Tage an einem Standort verweilt, ergeben sich gute Gelegenheiten, um an den täglichen Zeremonien der Klöster teilzunehmen.

Durch die Übernachtung in den Privatjurten entsteht ein guter Kontakt zu den Nomaden, und man lernt ihren Tagesablauf kennen. Die Verweilzeit an den verschiedenen Stationen gibt immer wieder Gelegenheit zur Meditation, zum Wandern oder auch zum Reiten.

Zusätzlich ist der Besuch des Ögii Sees, des Chustai- und Gorchi- Tereldsh-Nationalparks vorgesehen.

buddhismus mongolei reise mongoleireise
Freigegeben in Meditation & Religion

SHAMBALLA - MYTHOS - LEGENDE - SAGEN - MÄRCHEN - FABELN

ANUs Schiff landete an fremden Gestaden, fern der Heimat der Götter, fern dem Aldebaran. Fremde Ufer betrat er, und er vernahm Laute, sah Wesen, echsengleich und schillernd in allen Regenbogenfarben, seltsame Geschöpfe mit schlauen Augen und starken Krallenhänden. Bewandert im Kampf blickten sie voller List und Tugend zur Sonne empor, wo ANUs Schiff am Himmel glänzte. Vergeben war der Planet, nicht Platz für die Götter, und sie beratschlagten neun Monde lang bis ANUs Plan im Rat der Götter angenommen wurde. SEPT, der Führer der Feuerzeichen, landete auf dem Planeten, fürchterliche Waffen im Gepäck, Feuerstäbe, die Felsen bersten und Metalle schmelzen ließen. Asche und Glut regnete es abermals neun Monde lang, weder die Sonne noch der Sterne Schimmer ward mehr gesehen. Die Glut war so groß, daß allein SEPT noch auf dem Planeten weilen konnte, die anderen Götter schauten von ANUs Schiff voller Freude herab. Am Ende dieser Zeit waren die Echsen verschwunden, allein SEPT kannte den Weg in ihre Verstecke, die Höhlen. Groß war der Erfolg der Götter, doch groß ihre Angst vor der Rache der Echsen, und TU`s Weisheit befahl die Versiegelung der Zugänge zur Unterwelt..............SHAMBALLA 

Oberton Studienreise

Höhepunkte der Mongolei

Die umfassende Rundreise

Klassische Transibtour

Wie Sie uns erreichen?

  • Adresse
    :Henry Gattermann, 3636 Forst, Dörfli 8
  • Tel : +41 (0) 79 583 22 30
  • Email : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Website : www.mongoleitravel.ch

Kontaktieren Sie uns!

Haben Sie Fragen zu Ihrer Reise oder Vorschläge rund um die Mongolei?
info(@)monogoleitravel.ch